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Notvorrat für Hitzetage

Bei starker Wärmebelastung rät der Deutsche Wetterdienst: „Trinken Sie ausreichend und regelmäßig. An heißen Tagen ist der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht.“ Bei extremer Wärmebelastung ergänzt der DWD: „Achten Sie besonders auf alleinstehende Betagte und pflegebedürftige Personen.“ Für Hitze muss ein Haushalt fast nichts kaufen. Sagen Sie uns, wer bei Ihnen wohnt: Sie bekommen die BBK-Checkliste mit der Wassermenge für Ihren Haushalt und die Hinweise des DWD für heiße Tage. Die Hinweise stammen von den DWD-Seiten „Starke Wärmebelastung“ und „Extreme Wärmebelastung“ auf dwd.de (gelesen am 3. November 2026); der DWD nennt sie unverbindliche Hinweise. Die Heizzeilen der BBK-Liste lassen wir hier weg.

Zum Ratgeber: Die Checkliste des BBK, Posten für Posten erklärt →

Ihr Haushalt

Erwachsene
2
Kinder
0
Haustiere
0
40Liter Wasser
10 TageLebensmittel für 2 Personen
74Posten fehlen noch

Wasser: 20 Liter pro Person für 10 Tage (laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“). Denken Sie auch an Ihre Haustiere: Eine Wassermenge für Tiere nennt der Ratgeber nicht.

Die amtliche Checkliste

Die Liste aus dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“.

  • Trinkwasser40 Liter für 2 PersonenDer DWD: „Trinken Sie ausreichend und regelmäßig. An heißen Tagen ist der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht.“ Die 2 Liter pro Person und Tag sind die Vorratsmenge des BBK, keine Trinkmenge für Hitzetage.
  • Haltbare Lebensmittel für alle im Haushalt10 Tage für 2 PersonenDer DWD: „Bevorzugen Sie leichtes Essen.“ Und: „Verzichten Sie auf Alkohol.“
  • Eine Kochstelle, die ohne Strom funktioniert, etwa ein Campingkocher oder Gasgrill
  • Brennstoff für diese Kochstelle, zum Beispiel Gas
  • Solar- oder Batterieradio samt Batterien oder ein KurbelradioUnsere Empfehlung: Philips TAR3500 ↗Vergleichen →
  • Eine Warn-App auf dem Handy, zum Beispiel NINA
  • Eine geladene Powerbank
  • Wichtige Telefonnummern, auf Papier notiert
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Kerzen und ein Feuerzeug
  • Warme Kleidung und Decken
  • Schlafsäcke
  • Ihre persönlichen MedikamenteDas Bundesgesundheitsministerium: „Arzneimittel sollten niemals großer Hitze ausgesetzt werden. Daher sollten Arzneimittel zum Beispiel nicht im Auto liegen gelassen werden, da dort besonders im Sommer sehr hohe Temperaturen auftreten können.“
  • Schmerzmittel
  • Mittel gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
  • Mittel gegen Erkältungsbeschwerden
  • Elektrolyte, um verlorene Flüssigkeit auszugleichenDer DWD rät, auf „ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr“ zu achten.
  • Desinfektionsmittel für Wunden
  • Desinfektionsmittel für die Haut
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Verbandtuch für Brandwunden
  • Einmalhandschuhe
  • Kühlkompresse
  • Mittel gegen Sonnenbrand und InsektensticheDer DWD: „Gehen Sie nicht in die direkte Sonne! Achten Sie auch darauf, dass Kinder vor der Sonne geschützt sind.“
  • Kühlendes, abschwellendes Gel für kleine Sportverletzungen
  • Abschwellende Nasentropfen oder ein Nasenspray
  • Pinzette
  • Schere
  • Salbe für Brandwunden, Wunden und zur Heilung
  • Notgepäck: warme Kleidung, Regenschutz und feste Schuhe
  • Notgepäck: Kleidung zum Wechseln
  • Notgepäck: Material für die Erste Hilfe
  • Notgepäck: Ihre persönlichen Medikamente
  • Notgepäck: eine geladene Powerbank
  • Notgepäck: Hygieneartikel
  • Notgepäck: haltbare Lebensmittel und eine Trinkflasche zum Nachfüllen
  • Notgepäck: eine Mappe mit den wichtigen Dokumenten
  • Notgepäck: Schlafsack oder Decke
  • Notgepäck: Essgeschirr
  • Notgepäck: Taschenmesser und Dosenöffner
  • Notgepäck: Taschenlampe
  • Notgepäck: Radio mit Batterien oder Solarzelle oder ein Kurbelradio
  • Notgepäck: Feuerzeug oder Streichhölzer
  • Notgepäck: Sonnencreme und eine KopfbedeckungDer DWD: „Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung.“
  • Notgepäck: Notizblock und Stift
  • Notgepäck: Arbeitshandschuhe
  • Notgepäck: Ersatz für Hilfsmittel wie Brille oder Hörgerät
  • Notgepäck: Bargeld
  • Rauchmelder
  • Feuerlöscher oder Feuerlöschspray
  • Kohlenmonoxid-Melder
  • Zahnpasta und Zahnbürsten
  • Seife
  • Persönliche Hygieneartikel, etwa für die Periode oder Windeln
  • Müllbeutel, auch große, stabile, die man in die Toilette hängen kann
  • Toilettenpapier
  • Desinfektionsmittel
  • Waschmittel
  • Feuchttücher
  • Haushaltspapier
  • Haushaltshandschuhe
  • Campingtoilette
  • Wasserbehälter für Lösch- oder Brauchwasser
  • Atemschutzmaske gegen Viren, Bakterien und gefährliche Stoffe in der Luft
  • Schutzhelm gegen herumfliegende Trümmer
  • Bargeld, zusätzlich zu dem im Notgepäck

An Hitzetagen

Was BBK, DWD, UBA und andere amtliche Stellen für diese Situation zusätzlich nennen. Die Quelle steht in der Zeile oder im verlinkten Ratgeber.

  • Laut DWD den Körper kühl halten: eine kühle Dusche oder ein kühles Bad, auch kalte Arm- und Fußbäder wirken entlastend
  • Laut DWD die Wohnung kühl halten: lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen, und die Räume vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
  • Laut DWD kühlere Orte in der Nähe kennen: schattige Plätze in Parks, Kirchen oder klimatisierte öffentliche Gebäude
  • Laut DWD große Anstrengungen unterlassen, nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach draußen gehen, Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgenstunden verschieben
  • Auf alleinstehende ältere und pflegebedürftige Menschen in der Nachbarschaft und Familie achtenZum Ratgeber →
  • Die Hitzewarnungen des DWD kennen: „Starke Wärmebelastung“ und „Extreme Wärmebelastung“Zum Ratgeber →
Gefahren beim Kochen und Heizen ohne Strom

Aus dem BBK-Ratgeber (S. 22): „Nutzen Sie innen nur Geräte, die für Innenräume zugelassen sind! Sie sind mit speziellen Sicherungsmechanismen versehen. Achtung auch bei offenem Feuer in Innenräumen! Wenn zu wenig Sauerstoff in der Atemluft ist, kann bei der Verbrennung Kohlenmonoxid entstehen. Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist lebensgefährlich. Installieren Sie am besten geprüfte und zugelassene Kohlenmonoxid-Melder. Diese lösen bei einer kritischen Konzentration Alarm aus.“ Laut Ratgeber sollten Sie mit einem „Camping-Kocher mit Gaskartusche“ oder einem „Gas- oder Holzkohle-Grill“ nur im Freien kochen.

Was noch fehlt

Haken Sie ab, was Sie schon haben, und drucken Sie dann die Liste: Abgehakte Zeilen fehlen darauf. Unsere Empfehlungen (1 Artikel) können Sie in einen Amazon-Warenkorb legen: Dort sehen Sie die Preise und können alles entfernen, was Sie nicht möchten.

Eine Erinnerung, den Vorrat zu prüfen

Zweimal im Jahr eine E-Mail, um Haltbarkeitsdaten und Batterien zu prüfen. Kein Spam.

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Häufige Fragen

Wann warnt der DWD vor Hitze?

Der DWD gibt Hitzewarnungen in zwei Stufen aus: „Starke Wärmebelastung“ und „Extreme Wärmebelastung“. Die Hinweise sind für beide Stufen gleich, bei extremer Wärmebelastung ergänzt der DWD: „Achten Sie besonders auf alleinstehende Betagte und pflegebedürftige Personen.“

Was haben wir für Hitzetage wahrscheinlich schon?

Alles Wesentliche: Wasser aus der Leitung, eine Dusche, Vorhänge oder Rollläden, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung. Die BBK-Checkliste bringt nur Elektrolyte, ein Mittel gegen Sonnenbrand und Sonnencreme dazu, die viele Haushalte im Sommer ohnehin haben. Für die Hitze selbst gibt es nichts zu kaufen; das Radio auf der Liste gehört zum allgemeinen Vorrat des BBK.

Wie lagern wir Medikamente bei Hitze?

Das Bundesgesundheitsministerium: „Arzneimittel sollten niemals großer Hitze ausgesetzt werden.“ Das Gesundheitsportal des Bundes rät für die Hausapotheke zu einem festen Platz, „der kühl, trocken und dunkel ist“, und nur für Erwachsene gut erreichbar. Laut BBK ist das Badezimmer der falsche Platz.

Wie viel Wasser sollten wir bevorraten?

Laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ idealerweise 2 Liter pro Person und Tag, für 10 Tage also 20 Liter pro Person. Der Planer rechnet das für alle in Ihrem Haushalt aus.

Warum 10 Tage?

So lange sollten sich alle Haushalte laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ möglichst selbst versorgen können. Der Ratgeber sagt auch: „Aber auch ein Vorrat für zumindest 3 Tage hilft schon sehr. Darauf können Sie schrittweise aufbauen.“ Der Planer rechnet alles für diesen Zeitraum aus.

Muss ich alles kaufen?

Nein. Der Ratgeber sagt selbst: „Prüfen Sie, was für Ihre Situation angemessen ist.“ Haken Sie ab, was Sie schon haben: Die Zeile wird durchgestrichen, der Zähler zählt nur noch, was fehlt, und auf der gedruckten Liste fehlt sie. Warme Kleidung, Dokumente und Seife sind oft schon im Haus.