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Notvorrat für einen Stromausfall

Laut BBK werden Stromausfälle in der Regel in wenigen Stunden behoben, bei großflächigen Schäden kann es aber auch Tage dauern. Dann fallen Kühlschrank, Herd, Licht, Heizung und Wasser aus, Internet und Mobilfunk sind gestört, und Geldautomaten und Kartenzahlung funktionieren nicht. Sagen Sie uns, wer bei Ihnen wohnt: Sie bekommen die BBK-Checkliste mit der Wassermenge für Ihren Haushalt und die Hinweise des BBK für einen Stromausfall. Vieles davon ist in den meisten Wohnungen schon da.

Zum Ratgeber: Stromausfall: vorbereitet sein und ruhig handeln →

Ihr Haushalt

Erwachsene
2
Kinder
0
Haustiere
0
40Liter Wasser
10 TageLebensmittel für 2 Personen
75Posten fehlen noch

Wasser: 20 Liter pro Person für 10 Tage (laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“). Denken Sie auch an Ihre Haustiere: Eine Wassermenge für Tiere nennt der Ratgeber nicht.

Die amtliche Checkliste

Die Liste aus dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“.

  • Trinkwasser40 Liter für 2 Personen
  • Haltbare Lebensmittel für alle im Haushalt10 Tage für 2 PersonenDas BBK rät zu haltbaren Lebensmitteln, „die kalt verzehrt werden können“: Essen, das nicht gekühlt werden muss, verdirbt während eines Stromausfalls nicht.
  • Eine Kochstelle, die ohne Strom funktioniert, etwa ein Campingkocher oder GasgrillAus dem BBK-Ratgeber (S. 22): Mit einem „Camping-Kocher mit Gaskartusche“ oder einem „Gas- oder Holzkohle-Grill“ sollten Sie nur im Freien kochen. Ein Gaskocher kann in Räumen genutzt werden, „wenn er für die Nutzung in Innenräumen zugelassen ist“.Unsere Empfehlung: MSR PocketRocket 2 Stove ↗Vergleichen →
  • Brennstoff für diese Kochstelle, zum Beispiel Gas
  • Solar- oder Batterieradio samt Batterien oder ein KurbelradioDas BBK: „Bei einem Stromausfall funktionieren Auto- oder Kurbelradios sowie batteriebetriebene Radios, da sie keinen Strom aus der Steckdose benötigen.“Unsere Empfehlung: Philips TAR3500 ↗Vergleichen →
  • Eine Warn-App auf dem Handy, zum Beispiel NINA
  • Eine geladene PowerbankDas BBK: „Mit einer Powerbank können Sie zum Beispiel Ihr Mobiltelefon oder einen Laptop bei Stromausfall laden.“ Geladen bereithalten.
  • Wichtige Telefonnummern, auf Papier notiert
  • Kerzen und ein FeuerzeugDas BBK bittet, regelmäßig zu lüften: „Besonders wenn Sie beispielsweise Kerzen als alternative Lichtquelle nutzen, ist eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in Ihren Räumen wichtig.“ Die Feuerwehr Hamburg (Merkblatt von 2016): „Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben und nicht statt der Taschenlampe mit auf den Dachboden genommen werden.“
  • Warme Kleidung und Decken
  • Schlafsäcke
  • Eine Heizmöglichkeit ohne Strom, etwa Gasheizer, Petroleumofen oder EthanolkaminAus dem BBK-Ratgeber (S. 22): „Nutzen Sie innen nur Geräte, die für Innenräume zugelassen sind! Sie sind mit speziellen Sicherungsmechanismen versehen. Achtung auch bei offenem Feuer in Innenräumen! Wenn zu wenig Sauerstoff in der Atemluft ist, kann bei der Verbrennung Kohlenmonoxid entstehen. Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist lebensgefährlich.“
  • Brennstoff für diese Heizmöglichkeit
  • Ihre persönlichen Medikamente
  • Schmerzmittel
  • Mittel gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
  • Mittel gegen Erkältungsbeschwerden
  • Elektrolyte, um verlorene Flüssigkeit auszugleichen
  • Desinfektionsmittel für Wunden
  • Desinfektionsmittel für die Haut
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Verbandtuch für Brandwunden
  • Einmalhandschuhe
  • Kühlkompresse
  • Mittel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche
  • Kühlendes, abschwellendes Gel für kleine Sportverletzungen
  • Abschwellende Nasentropfen oder ein Nasenspray
  • Pinzette
  • Schere
  • Salbe für Brandwunden, Wunden und zur Heilung
  • Notgepäck: warme Kleidung, Regenschutz und feste Schuhe
  • Notgepäck: Kleidung zum Wechseln
  • Notgepäck: Material für die Erste Hilfe
  • Notgepäck: Ihre persönlichen Medikamente
  • Notgepäck: eine geladene Powerbank
  • Notgepäck: Hygieneartikel
  • Notgepäck: haltbare Lebensmittel und eine Trinkflasche zum Nachfüllen
  • Notgepäck: eine Mappe mit den wichtigen Dokumenten
  • Notgepäck: Schlafsack oder Decke
  • Notgepäck: Essgeschirr
  • Notgepäck: Taschenmesser und Dosenöffner
  • Notgepäck: Taschenlampe
  • Notgepäck: Radio mit Batterien oder Solarzelle oder ein Kurbelradio
  • Notgepäck: Feuerzeug oder Streichhölzer
  • Notgepäck: Sonnencreme und eine Kopfbedeckung
  • Notgepäck: Notizblock und Stift
  • Notgepäck: Arbeitshandschuhe
  • Notgepäck: Ersatz für Hilfsmittel wie Brille oder Hörgerät
  • Notgepäck: Bargeld
  • Rauchmelder
  • Feuerlöscher oder Feuerlöschspray
  • Kohlenmonoxid-Melder
  • Zahnpasta und Zahnbürsten
  • Seife
  • Persönliche Hygieneartikel, etwa für die Periode oder Windeln
  • Müllbeutel, auch große, stabile, die man in die Toilette hängen kann
  • Toilettenpapier
  • Desinfektionsmittel
  • Waschmittel
  • Feuchttücher
  • Haushaltspapier
  • Haushaltshandschuhe
  • Campingtoilette
  • Wasserbehälter für Lösch- oder Brauchwasser
  • Atemschutzmaske gegen Viren, Bakterien und gefährliche Stoffe in der Luft
  • Schutzhelm gegen herumfliegende Trümmer
  • Bargeld, zusätzlich zu dem im NotgepäckDas BBK: „Denken Sie daran, Bargeld zur Verfügung zu haben, da bei Stromausfall auch die Geldautomaten nicht mehr funktionieren.“

Bei einem Stromausfall

Was BBK, DWD, UBA und andere amtliche Stellen für diese Situation zusätzlich nennen. Die Quelle steht in der Zeile oder im verlinkten Ratgeber.

  • Herd, Ofen, Bügeleisen, Kaffeemaschine, Wasserkocher und Heizlüfter gleich nach dem Ausfall ausschalten, damit sie nicht unkontrolliert wieder anlaufenZum Ratgeber →
  • Akkus von Laptop, Handy und Telefon geladen halten oder geladene Ersatzakkus bereithaltenZum Ratgeber →
  • Die Nummer Ihres Stromnetzbetreibers auf der Telefonliste: Dort gibt es Auskunft zur Dauer, der Notruf ist nur für NotfälleZum Ratgeber →
  • Bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung erfragt: Wie informiert sie bei einem längeren Stromausfall, und wo kann man ohne Telefonnetz einen Notruf absetzen?Zum Ratgeber →
  • Die Nachbarn ansprechen: Vielleicht brauchen sie Hilfe, oder sie können Ihnen helfenZum Ratgeber →
Gefahren beim Kochen und Heizen ohne Strom

Aus dem BBK-Ratgeber (S. 22): „Nutzen Sie innen nur Geräte, die für Innenräume zugelassen sind! Sie sind mit speziellen Sicherungsmechanismen versehen. Achtung auch bei offenem Feuer in Innenräumen! Wenn zu wenig Sauerstoff in der Atemluft ist, kann bei der Verbrennung Kohlenmonoxid entstehen. Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist lebensgefährlich. Installieren Sie am besten geprüfte und zugelassene Kohlenmonoxid-Melder. Diese lösen bei einer kritischen Konzentration Alarm aus.“ Laut Ratgeber sollten Sie mit einem „Camping-Kocher mit Gaskartusche“ oder einem „Gas- oder Holzkohle-Grill“ nur im Freien kochen.

Was noch fehlt

Haken Sie ab, was Sie schon haben, und drucken Sie dann die Liste: Abgehakte Zeilen fehlen darauf. Unsere Empfehlungen (3 Artikel) können Sie in einen Amazon-Warenkorb legen: Dort sehen Sie die Preise und können alles entfernen, was Sie nicht möchten.

Eine Erinnerung, den Vorrat zu prüfen

Zweimal im Jahr eine E-Mail, um Haltbarkeitsdaten und Batterien zu prüfen. Kein Spam.

Wir nutzen Ihre Adresse nur für unsere E-Mails. Abmelden können Sie sich jederzeit. Datenschutz

Häufige Fragen

Dürfen wir bei Stromausfall in der Wohnung grillen oder mit dem Campingkocher kochen?

Nein. Das BBK schreibt: „Vorsicht! Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen – es besteht Erstickungsgefahr!“ „Camping-Kocher mit Gaskartusche“ und „Gas- oder Holzkohle-Grill“ gehören laut Ratgeber nur ins Freie. In Räumen nennt das BBK ein Stövchen mit Teelicht, ein Fondue-Set mit Brennpaste oder einen Gaskocher, der für Innenräume zugelassen ist.

Wo darf ein Stromerzeuger laufen?

Nur draußen. Das BBK: „Herkömmliche Notstromerzeuger wie z. B. Dieselgeneratoren dürfen aufgrund ihrer Geräusch- und Abgasentwicklung nicht in Innenräumen betrieben werden.“ Das BfR ergänzt: „Holzkohle- und Gasgrills, Heizpilze oder Notstromaggregate nicht in Innenräumen benutzen, auch nicht in der Garage.“ Das BBK: „Arbeiten an der Hausinstallation dürfen nur von Elektrofachbetrieben erfolgen.“

Was haben wir für einen Stromausfall wahrscheinlich schon?

Warme Kleidung und Decken, Kerzen und ein Feuerzeug, eine Taschenlampe, ein Handy mit Warn-App und oft auch eine Powerbank. Haken Sie das ab. Für viele Haushalte bleibt dann nur ein Radio mit Batterien oder Kurbel, Ersatzbatterien und etwas Bargeld. Das BBK: „Wenn Sie von einem Stromausfall betroffen sind, ist dies kein Notfall! In Einzelfällen kann ein Stromausfall jedoch zu einem Notfall führen.“

Wie viel Wasser sollten wir bevorraten?

Laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ idealerweise 2 Liter pro Person und Tag, für 10 Tage also 20 Liter pro Person. Der Planer rechnet das für alle in Ihrem Haushalt aus.

Warum 10 Tage?

So lange sollten sich alle Haushalte laut dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ möglichst selbst versorgen können. Der Ratgeber sagt auch: „Aber auch ein Vorrat für zumindest 3 Tage hilft schon sehr. Darauf können Sie schrittweise aufbauen.“ Der Planer rechnet alles für diesen Zeitraum aus.

Muss ich alles kaufen?

Nein. Der Ratgeber sagt selbst: „Prüfen Sie, was für Ihre Situation angemessen ist.“ Haken Sie ab, was Sie schon haben: Die Zeile wird durchgestrichen, der Zähler zählt nur noch, was fehlt, und auf der gedruckten Liste fehlt sie. Warme Kleidung, Dokumente und Seife sind oft schon im Haus.