BigBlue P25 im Test
BigBlue SolarPowa P25 Pocket Solar Charger
Von Tom Calder
Wichtige Daten
Angaben des Herstellers.
- Nennleistung
- 25 W
- Anschlüsse
- USB-A + USB-C, 5V/2.4A each, 5V/4A total
- Faltbar
- Yes, 8-fold, 118 x 163 x 35 mm, 460 g
- Wetterschutz
- IP68 panel; junction box not covered
Das P25 faltet sich auf etwa 12 x 16 cm und wiegt 460 g, mit einem USB-A- und einem USB-C-Ausgang. BigBlue gibt das Panel mit 25 W an, begrenzt aber die gesamte USB-Ausgangsleistung auf 5 V/4 A, das sind 20 W, rechnen Sie also selbst bei voller Sonne mit dem niedrigeren Wert. Die eigene Anleitung sagt, dass die tatsächliche Leistung mit Wetter, Saison und Hitze sinkt, sodass es an einem typischen Tag ein langsames Nachladen für ein Smartphone statt einer schnellen Ladung ist.
- Ideal für
- Ein kleines Panel auf Ausflügen für einen Tag mitnehmen, um ein Smartphone aufzuladen.
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Recherchiert, nicht benutzt. Wir haben dieses Produkt nicht selbst benutzt. Dieser Test beruht auf den Angaben des Herstellers, Erfahrungen von Besitzern und unserer eigenen Größenberechnung.
Was uns gefällt
- Klein und leicht für ein Panel mit zwei Anschlüssen
- USB-C- und USB-A-Ausgänge
- Panel mit IP68 eingestuft, und BigBlue bietet 24 Monate Garantie
Gut zu wissen
- Die gemeinsame Ausgangsleistung ist auf 20 W begrenzt, gegenüber der Panel-Angabe von 25 W
- Die IP68-Einstufung gilt nicht für die Anschlussdose; diese darf nicht eingetaucht werden
- Keine Batterie, daher liefert es nur im Sonnenlicht
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Unser Test
Das BigBlue SolarPowa P25 ist ein faltbares Taschen-Solarladegerät mit 25 W Nennleistung, aber nur 20 W Gesamtausgang an zwei USB-Anschlüssen. Das Panel ist laut Hersteller IP68, die Anschlussdose nicht. Dieser Text stützt sich auf die Produktseite, die deutsche Bedienungsanleitung und die Download-Seite von BigBlue sowie auf den BBK-Ratgeber; ein eigenes Gerät lag uns nicht vor.
Eckdaten laut Hersteller
BigBlue beschreibt das P25 als kompaktes Solarladegerät im Taschenformat mit achtfach gefaltetem Panel. Das Gewicht beträgt etwa 0,46 kg, zusammengeklappt misst es 118 × 163 × 35 mm, aufgeklappt 460 × 326 × 5 mm. Als Nennleistung nennt der Hersteller 25 W, als Arbeitsleistung 20 W insgesamt. Die Zellen sind Rückseitenkontakt-Zellen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 25,4 %.
Es gibt zwei Ausgänge: USB-A mit 5 V und 2,4 A und USB-C mit 5 V und 2,4 A, zusammen höchstens 5 V und 4 A. Im Karton liegen laut Handbuch ein USB-C-Kabel, zwei Karabiner, ein elastisches Bindeband und die Anleitung. Die deutsche Produktseite des Herstellers ist in englischer Sprache verfasst; die Anleitung gibt es auf Deutsch.
Nennleistung und was tatsächlich ankommt
Die Nennleistung gilt nach Herstellerangabe unter Standardbedingungen mit 1000 W/m² Einstrahlung, 25 °C und Luftmasse 1,5. Die tatsächliche Leistung liege darunter: Beim Umwandeln gehe Wärme verloren, und Wetter, Jahreszeit und Ort spielten mit. Die Anleitung sagt auch, das Gerät liefere in den meisten Fällen nicht die volle Nennleistung. Beide Anschlüsse zusammen geben laut Hersteller höchstens 20 W ab.
Wichtig sind laut Anleitung die Ausrichtung zur Sonne und der Schatten: Abschattung durch Wetter, Abdeckungen oder andere Hindernisse kann die Leistung stark verringern. An heißen Sommertagen kann die Oberfläche bis 55 °C warm werden, wodurch die Nennleistung um mehr als 10 % sinkt. Eine niedrigere Temperatur bringt mehr Strom. Laut Anleitung wandelt das Panel mehr Sonnenenergie um, wenn Sie es ein paar Mal im Jahr reinigen. Ladezeiten für ein Handy oder für trübes Licht nennt BigBlue nicht, und wir machen dazu keine Angabe.
Wasser: IP68 nur am Panel
BigBlue gibt für das Panel Schutzart IP68 an und schreibt dazu ausdrücklich, die Einstufung gelte nur für das Panel und nicht für die Anschlussdose. Die Anleitung sagt es ebenso: „Das Gehäuse dieses Produkts ist wasserdicht; die Anschlussdose und die Anschlusspunkte dürfen jedoch nicht in Wasser getaucht werden.“ Für die Lagerung schreibt BigBlue: „Setzen Sie es nicht Feuchtigkeit aus und tauchen Sie es nicht in Flüssigkeiten.“ Außerdem soll das Modul trocken gelagert werden. Die Anschlussdose soll laut Anleitung nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
Sicherheitshinweise aus der Anleitung
BigBlue nennt unter anderem: „Überhitzung führt zu Schäden. Stellen Sie den Betrieb ein und wenden Sie sich an den Hersteller, wenn das Produkt übermäßig heiß wird, Geruch abgibt, sich verformt oder andere Anomalien aufweist.“ Zudem: „Bitte berühren Sie die Vorderseite des Solarpanel nicht direkt, um Verbrennungen zu vermeiden.“ Und: „Verwenden Sie das Panel nicht, wenn die Vorder- oder Rückseite gebrochen oder beschädigt ist. Es kann dazu führen, dass Personen gefährlichen Spannungen ausgesetzt werden.“
Weiter heißt es: „Zerlegen Sie das Produkt NICHT und versuchen Sie nicht, es in irgendeiner Weise umzuwidmen oder zu verändern.“ Schäden soll ein qualifizierter Fachmann reparieren. Als Lagertemperatur nennt die Anleitung -20 °C bis +60 °C. Die Garantie dauert laut Anleitung 24 Monate ab Kaufdatum.
Was das BBK verlangt und was Sie vielleicht schon haben
Ein Solarpanel steht nicht auf der Checkliste des BBK. Dort stehen eine aufgeladene Powerbank, ein Radio mit Batterie-, Solar- oder Kurbelbetrieb und eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien. Wer das besitzt, erfüllt diese Posten ohne Panel. Für ein Handy ist die geladene Powerbank, die das BBK auch ins Notgepäck legt, der einfachere Weg, denn sie liefert unabhängig vom Licht.
Einen Akku beschreibt BigBlue für das P25 nicht; im Lieferumfang ist keiner genannt. Wir gehen deshalb davon aus, dass es nur lädt, solange Licht auf das Panel fällt. BigBlue sagt das nicht ausdrücklich, fragen Sie im Zweifel beim Hersteller nach.
Ein recherchierter Test auf Grundlage der Herstellerangaben, der Anleitung und des Angebots bei Amazon.de; Fakten geprüft am 2 Nov. 2026. Quellen: BigBlue, SolarPowa P25 (Produktseite, deutsche Seite in englischer Sprache); BigBlue, SolarPowa P25, Bedienungsanleitung (PDF, verlinkt auf der Download-Seite des Herstellers); BigBlue, File Downloads (Download-Seite des Herstellers); BBK, Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (Stand 11/2025), Checkliste S. 32 bis 34.
Wer es nicht kaufen sollte
Sie mehrere Geräte schnell laden müssen oder bei trübem Winterlicht nutzbare Leistung wünschen.
Dies ist ein recherchierter Test: Wir haben dieses Produkt nicht selbst benutzt. Jede Angabe prüfen wir an mindestens zwei unabhängigen Quellen, den Preis prüfen wir regelmäßig, wo wir ihn automatisch verfolgen können, und wir sagen klar, für wen es nicht passt. Provisionen ändern nie eine Bewertung.
Fragen
Reicht das P25, um ein Smartphone zu laden?
Bei Sonne kann es ein Gerät laden. BigBlue nennt aber keine Ladezeiten, und die Anleitung weist darauf hin, dass Schatten, Wetter und Jahreszeit die Leistung schwanken lassen. Eine aufgeladene Powerbank, wie sie die BBK-Checkliste nennt, ist verlässlicher.
Kann ich zwei Geräte gleichzeitig laden?
Ja, es gibt einen USB-A- und einen USB-C-Anschluss. Zusammen liefert das Gerät nach den Herstellerangaben höchstens 20 W, also 5 V und 4 A. Laden zwei Geräte gleichzeitig, teilen sie sich diese Leistung.
Darf das Panel nass werden?
Das Panel ist laut BigBlue IP68. Die Anschlussdose ist davon ausgenommen und darf nicht in Wasser getaucht werden. Die Anleitung sagt außerdem, das Gerät keiner Feuchtigkeit auszusetzen. Legen Sie es nach dem Gebrauch trocken ab.
Brauche ich dieses Panel für die Notfallvorsorge?
Nein. Das BBK nennt es nicht. Batterien, eine aufgeladene Powerbank und ein Radio erfüllen die Posten der Checkliste. Ein Panel ist eine Ergänzung für unterwegs, wenn Sie bei Licht Geräte nachladen wollen.