Notstromaggregat oder Powerstation für den Stromausfall?
Inverter-Stromerzeuger, offenes Aggregat oder Powerstation: was Ihr Haushalt im Stromausfall wirklich braucht und was BBK und Gesetz zu Abgasen, Lärm und Hausnetz sagen.
Von Tom Calder · Aktualisiert am 4. November 2026 · Nach der BBK-Broschüre „Stromausfall. Vorsorge und Selbsthilfe“ (Stand 2026), dem BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (Stand 11/2025), der Checkliste des BfR zu Kohlenmonoxid, den Umwelttipps des Umweltbundesamtes, der Niederspannungsanschlussverordnung und der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung

- Weder ein Stromerzeuger noch eine Powerstation steht auf der Checkliste des BBK. Für Licht, Handy und Nachrichten nennt sie eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, eine aufgeladene Powerbank und ein Radio mit Solarzelle, Batterien oder Kurbel.
- Stromerzeuger dürfen nach dem BBK nicht in Innenräumen betrieben werden: Aufgrund der Abgase besteht Erstickungsgefahr. Das gilt für Benzin, Diesel und Gas. Das BfR rät: auch nicht in der Garage.
- Eine Powerstation ist nach dem BBK ein Kurzzeitspeicher, der sich mit der Zeit selbst entlädt. Ein Stromerzeuger braucht Kraftstoff, den Sie nach den Lagerregeln aufbewahren und im Stromausfall auch bekommen müssen.
- Die Einspeisung ins Hausnetz kann nach dem BBK über einen manuellen oder automatischen Umschalter erfolgen, und Arbeiten an der Hausinstallation dürfen nur Elektrofachbetriebe ausführen. Die Niederspannungsanschlussverordnung verlangt, dass keine schädlichen Rückwirkungen ins Stromnetz möglich sind.
- In Wohngebieten und einigen weiteren Gebieten, etwa Kur- und Klinikgebieten, dürfen Kraftstromerzeuger im Freien an Sonn- und Feiertagen ganztägig und werktags von 20 bis 7 Uhr nicht betrieben werden. Ohne Zulassung der Behörde ist der Betrieb nur erlaubt, wenn er im Einzelfall zur Abwendung einer Gefahr erforderlich ist; auf Verlangen müssen Sie die Behörde darüber unterrichten.
Die ehrliche Antwort zuerst
Die Checkliste des BBK nennt für Licht und Nachrichten eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, eine aufgeladene Powerbank und ein Radio mit Solarzelle, Batterien oder Kurbel. Einen Stromerzeuger oder eine Powerstation nennt sie nicht. In der Regel werden Stromausfälle nach dem BBK in wenigen Stunden behoben. In Notsituationen mit großflächigen Schäden kann es aber auch einmal Tage dauern, bis der Strom wieder da ist.
Unser Rat: Fangen Sie mit den Dingen von der Checkliste an. Eine Powerstation kann ein sinnvoller Zusatz sein, wenn Sie über Stunden mehr als Handy und Radio betreiben möchten. Ein Stromerzeuger ist die größte Lösung: Er braucht einen Platz im Freien, einen Kraftstoffvorrat und jemanden, der sich um beides kümmert. Je umfangreicher die Notstromversorgung wird, desto größer werden nach dem BBK die Anlagen und damit die Kosten. Mehr dazu in den Guides Powerbank im Notfall und Powerstation: wann sie sich lohnt.
Powerstation, Inverter-Stromerzeuger, offenes Aggregat
Im Handel finden Sie drei Arten von Geräten. So unterscheiden sie sich nach den Angaben des BBK und der Hersteller:
- Powerstation: ein tragbarer Batteriespeicher. Das BBK spricht von Batteriesystemen, die als Kurzzeitspeicher zur Notstromversorgung dienen können; ein Wechselrichter erzeugt die 230 Volt Wechselspannung. Es gibt nach dem BBK Komplettsysteme mit 5 Volt über USB oder 230 Volt. Die wichtigsten Kenngrößen sind Leistung und Kapazität, und solche Systeme entladen sich mit der Zeit selbst.
- Inverter-Stromerzeuger: ein Stromerzeuger mit Verbrennungsmotor und Inverter-Technik. Der Hersteller Honda beschrieb seine Inverter-Stromerzeuger der EX- und EU-Reihe 2014 so: Sie liefern den 230-Volt-Strom in Steckdosenqualität und schonen damit empfindliche Verbraucher. Auch ein Inverter-Gerät hat Abgase und läuft nur im Freien.
- Offenes Aggregat: ein Stromerzeuger in einem offenen Rahmen, im Handel oft Rahmengerät genannt. Ob ein Gerät Spannung und Frequenz so stabil hält, wie empfindliche Elektronik es braucht, steht in den Angaben des Herstellers. Auch hier gilt: nur im Freien.
Empfindliche Geräte brauchen eine geeignete Anlage
Sollen empfindliche elektronische Geräte wie ein Computer an einen Stromerzeuger, muss dieser nach dem BBK dafür geeignet sein: Er muss die Spannung und Frequenz ausreichend stabil halten. Das BBK rät, sich bei der Auswahl vom Fachhandel beraten zu lassen. Honda nennt die Werte in seiner Übersicht als unverbindliche Näherungswerte und rät, die tatsächlichen Leistungswerte auf dem Typenschild des Verbrauchers zu prüfen.
Das gilt nach dem BBK für jede Notstromanlage, auch für Batteriesysteme: Wollen Sie empfindliche Geräte wie einen Computer oder die Heizungssteuerung anschließen, muss die Anlage dafür geeignet sein, sonst drohen Schäden an den angeschlossenen Geräten. Lassen Sie sich nach dem BBK von einem anerkannten Elektrofachbetrieb oder dem Elektrofachhandel beraten. Ob ein Betrieb ein anerkannter Elektrofachbetrieb ist, erfahren Sie bei der örtlichen Handwerkskammer.
Benzin, Diesel, Gas oder zwei Kraftstoffe
Kleine Stromerzeuger gibt es nach dem BBK mit Diesel-, Benzin- oder Gasmotor. Unser Hinweis: Im Handel gibt es außerdem Geräte, die wahlweise mit zwei Kraftstoffen laufen, oft Dual-Fuel-Stromerzeuger genannt. Unser Rat: Für ein solches Gerät beachten Sie die Lagerregeln für beide Kraftstoffe.
Bei der Wahl des Antriebs sollten Sie nach dem BBK die Vorschriften zur Lagerung von Kraftstoffen bedenken und auch, wie Sie bei einem Stromausfall an Kraftstoff kommen. Im Keller dürfen nach dem BBK beispielsweise höchstens zehn Kilogramm Benzin bzw. 20 Kilogramm Diesel in dafür geeigneten Kanistern gelagert werden. Gas darf nicht in Kellern gelagert werden. Ausführliche Hinweise gibt die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 510; örtliche Regeln können strenger sein. Mehr dazu im Guide Brennstoffe zu Hause lagern.
Durch verschütteten Kraftstoff beim Betanken und heiße Anlagenteile entsteht nach dem BBK Brandgefahr. Brennende flüssige Brennstoffe wie Öl oder Benzin dürfen nach dem BBK nicht mit Wasser gelöscht werden. Löschen Sie nur, wenn Sie sich dabei nicht in Gefahr bringen, und rufen Sie die Feuerwehr unter 112.
Was Ihr Haushalt im Stromausfall wirklich betreiben muss
Damit die Notstromanlage nicht überlastet wird, sollten Sie nach dem BBK vor dem Kauf überlegen, welche und wie viele Geräte Sie gleichzeitig betreiben müssen. Daran bemisst sich die Leistung der Anlage. Die Werte Ihrer eigenen Geräte stehen auf dem Typenschild oder in der Anleitung. Zur Orientierung:
- Kühl- und Gefrierschrank: Eine Übersicht des Herstellers Honda nennt für Kühltruhe und Kühlschrank 100 bis 400 VA (Voltampere). Den Jahresverbrauch in Kilowattstunden finden Sie nach dem Umweltbundesamt auf jedem Gerät. Ohne Strom tauen Kühl- und Gefrierschränke nach dem BBK ab, und die Lebensmittel darin verderben innerhalb kurzer Zeit.
- Heizungspumpe und Heizungssteuerung: Bei einem Stromausfall funktioniert nach dem BBK auch die Heizung nicht mehr. Eine neue Hocheffizienzpumpe braucht in einem Einfamilienhaus nach dem Umweltbundesamt rund 40 Kilowattstunden Strom im Jahr, eine alte, ungeregelte Pumpe kann über 200 verbrauchen. Die Leistungsaufnahme in Watt steht auf dem Typenschild der Pumpe. Die Heizungssteuerung zählt das BBK zu den empfindlichen Geräten.
- Router und Telefon: Damit das Festnetz-Telefon funktioniert, müssen nach dem BBK heute auch Router und Glasfaseranschluss sowie das Endgerät mit Strom versorgt sein. Die Mobilfunknetze sind nach dem BBK nur teilweise und nur für kurze Zeit notstromversorgt.
- Licht: Die Checkliste des BBK nennt eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien. Unser Rat: Für Licht brauchen Sie keine Notstromanlage.
- Medizinische Geräte: Für Geräte wie CPAP-Geräte gibt es nach dem Katastrophenschutz des Bezirksamts Berlin-Neukölln in der Regel die Möglichkeit, zusätzliche Akkus oder mobile Stromversorgungen zu nutzen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach einem Ersatz- oder Zusatzakku; das nennt das Bezirksamt die wichtigste Vorsorgemaßnahme. Besteht eine akute gesundheitliche Gefährdung und lässt sich das Gerät nicht mehr betreiben, wählen Sie den Notruf 112.
- Geräte, die Wärme erzeugen: Wasserkocher, Heizgeräte oder Kochplatten brauchen nach dem BBK je Gerät schnell 1500 bis 2000 Watt.
Ein Rechenbeispiel
Unser Rechenbeispiel, mit den Annahmen, die wir für Powerstations verwenden: Von einer Powerstation mit 1000 Wattstunden kommen bei 90 Prozent nutzbarer Kapazität und 85 Prozent Wirkungsgrad des Wechselrichters rund 765 Wattstunden an der Steckdose an. Dazu kommen etwa 10 Watt, die die Powerstation selbst verbraucht, solange sie läuft.
Ein Kühlschrank mit 200 Kilowattstunden Jahresverbrauch braucht im Tagesmittel rund 23 Watt. Mit dem Eigenverbrauch reicht die Powerstation dafür rechnerisch knapp einen Tag. Ein Heizlüfter mit 2000 Watt würde denselben Speicher in weniger als einer halben Stunde leeren. Ihre Geräte können deutlich abweichen; rechnen Sie mit den Werten vom Typenschild und lassen Sie sich nach dem BBK vom Fachhandel beraten.
Abgase: nur im Freien, nie in Garage oder Keller
Stromerzeuger dürfen nach dem BBK nicht in Innenräumen betrieben werden. Aufgrund der Abgase besteht Erstickungsgefahr. Geeignet ist ein gut belüfteter und trockener Aufstellungsort im Freien. Das BBK unterscheidet dabei nicht nach Kraftstoff oder Bauart.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt Notstromaggregate in seiner Checkliste zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen: nicht in Innenräumen benutzen, auch nicht in der Garage. Wer Risikogeräte besitzt, sollte nach dem BfR einen batteriebetriebenen Kohlenmonoxid-Melder in der Nähe des Geräts und im Schlafzimmer installieren und seine Funktion regelmäßig prüfen. Bei Alarm bringen Sie sofort alle Personen im Haus nach draußen und rufen die Feuerwehr unter 112. Mehr dazu in den Guides Kohlenmonoxid und Stromerzeuger sicher betreiben.
Für die Verlängerungskabel brauchen Sie nach dem BBK eine Öffnung im Gebäude. Offen gehaltene Türen und Fenster lassen die Wohnung aber auskühlen und erschweren den Einbruchschutz. Für Lithium-Akkus rät das Umweltbundesamt, möglichst an einem Ort mit Rauch- bzw. Brandmelder zu laden und nicht, während Sie schlafen. Unser Rat: Halten Sie das auch bei einer Powerstation so; maßgeblich ist außerdem die Anleitung Ihres Geräts.
Ins Hausnetz nur über Umschalter und Elektrofachbetrieb
Möchten Sie mit einem Stromerzeuger in die Haus- oder Wohnungsverteilung einspeisen, lassen Sie sich nach dem BBK immer von einem Elektrofachbetrieb beraten. Arbeiten an der Hausinstallation dürfen nur von Elektrofachbetrieben erfolgen. Die Einspeisung kann nach dem BBK über einen manuellen oder automatischen Umschalter erfolgen; vorher müssen zumindest leistungsstarke Geräte wie ein Herd ausgeschaltet sein. Informieren Sie außerdem Ihren Stromnetzbetreiber und Ihren Stromlieferanten, und im Mehrfamilienhaus den Eigentümer.
Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) verlangt für Eigenanlagen, dass Sie dem Netzbetreiber vor der Errichtung Mitteilung machen und durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass keine schädlichen Rückwirkungen in das Stromnetz möglich sind. Der Anschluss von Eigenanlagen ist mit dem Netzbetreiber abzustimmen; dieser kann ihn von der Einhaltung der von ihm festgelegten Maßnahmen zum Schutz vor Rückspannungen abhängig machen. Errichten, erweitern oder ändern darf die Anlage hinter der Hausanschlusssicherung nach der NAV außer dem Netzbetreiber nur ein Installationsunternehmen, das in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist.
Unser Rat: Verbinden Sie einen Stromerzeuger nie selbst mit einer Steckdose oder dem Sicherungskasten, um das Haus zu versorgen. Ohne Umschalter vom Fachbetrieb schließen Sie Geräte einzeln über ein Verlängerungskabel direkt am Stromerzeuger an, wie es das BBK beschreibt.
Lärm und Ruhezeiten
Gerade in dicht besiedelten Gebieten oder in Mehrfamilienhäusern können sich Nachbarn nach dem BBK durch den Lärm eines Stromerzeugers belästigt fühlen. Das BBK rät deshalb zu einem leisen Modell.
Dazu kommt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV). In ihrem Anhang stehen Kraftstromerzeuger. In reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten, Kleinsiedlungsgebieten, Sondergebieten, die der Erholung dienen, Kur- und Klinikgebieten, Gebieten für die Fremdenbeherbergung sowie auf dem Gelände von Krankenhäusern und Pflegeanstalten dürfen diese Geräte im Freien an Sonn- und Feiertagen ganztägig und an Werktagen von 20 bis 7 Uhr nicht betrieben werden. Die zuständige Behörde kann im Einzelfall Ausnahmen zulassen. Eine Zulassung der Behörde braucht es nach der Verordnung nicht, wenn der Betrieb im Einzelfall zur Abwendung einer Gefahr bei Unwetter oder Schneefall oder einer sonstigen Gefahr für Mensch, Umwelt oder Sachgüter erforderlich ist. Auf Verlangen müssen Sie die zuständige Behörde darüber unterrichten. Weitergehende Vorschriften der Länder und allgemeine Vorschriften des Lärmschutzes, insbesondere zur Sonn- und Feiertagsruhe und zur Nachtruhe, bleiben unberührt.
Unser Rat: Ob ein Stromausfall bei Ihnen eine solche Gefahr ist, hängt vom Einzelfall ab. Sprechen Sie vorher mit den Nachbarn und lassen Sie das Gerät nur laufen, wenn Sie den Strom wirklich brauchen.
Unser Rat: Für einen gewöhnlichen Stromausfall von einigen Stunden reichen die Dinge von der Checkliste des BBK: Taschenlampe, Powerbank und Radio. Eine Powerstation ist ein Zusatz, wenn Sie wissen, welches Gerät Sie damit wie lange betreiben wollen. Ein Stromerzeuger ist die größte Lösung: Er läuft nur im Freien, braucht einen Kraftstoffvorrat, unterliegt Ruhezeiten und kommt ins Hausnetz nur über einen Umschalter vom Elektrofachbetrieb.
Häufige Fragen
Darf ein leiser Inverter-Stromerzeuger in der Garage laufen?
Nein. Stromerzeuger dürfen nach dem BBK nicht in Innenräumen betrieben werden, und das BfR rät, Notstromaggregate auch nicht in der Garage zu benutzen. Geeignet ist nach dem BBK ein gut belüfteter und trockener Aufstellungsort im Freien. Das gilt auch für leise Geräte.
Ist ein Gas-Stromerzeuger sicherer als einer mit Benzin?
Das BBK nennt Diesel-, Benzin- und Gasmotoren und unterscheidet bei der Regel, dass Stromerzeuger nicht in Innenräumen betrieben werden dürfen, nicht nach dem Kraftstoff. Unterschiede gibt es bei der Lagerung: Gas darf nach dem BBK nicht in Kellern gelagert werden, Benzin dort höchstens zehn Kilogramm in geeigneten Kanistern. Mehr dazu im Guide Brennstoffe zu Hause lagern.
Kann eine Powerstation den Kühlschrank betreiben?
Rechnerisch oft für einige Stunden bis etwa einen Tag, je nach Gerät und Speicher. In unserem Rechenbeispiel reicht eine Powerstation mit 1000 Wattstunden für einen Kühlschrank mit 200 Kilowattstunden Jahresverbrauch knapp einen Tag. Prüfen Sie die Angaben auf dem Typenschild und in der Anleitung beider Geräte und lassen Sie sich nach dem BBK vom Fachhandel beraten.
Darf ich den Stromerzeuger nachts laufen lassen?
In Wohngebieten und einigen weiteren Gebieten, etwa Kur- und Klinikgebieten, dürfen Kraftstromerzeuger nach der 32. BImSchV im Freien werktags von 20 bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig nicht betrieben werden. Ohne Zulassung der Behörde geht es nur, wenn der Betrieb im Einzelfall zur Abwendung einer Gefahr bei Unwetter oder Schneefall oder einer sonstigen Gefahr für Mensch, Umwelt oder Sachgüter erforderlich ist; auf Verlangen müssen Sie die Behörde darüber unterrichten. Weitergehende Vorschriften der Länder bleiben unberührt.
Kann ich den Stromerzeuger über eine Steckdose ins Hausnetz einspeisen?
Unser Rat: Nein. Die Einspeisung in die Hausinstallation kann nach dem BBK über einen manuellen oder automatischen Umschalter erfolgen, und Arbeiten an der Hausinstallation dürfen nur Elektrofachbetriebe ausführen. Die NAV verlangt, dass von einer Eigenanlage keine schädlichen Rückwirkungen ins Stromnetz möglich sind. Ohne eine solche Einspeisung schließen Sie Geräte nach dem BBK über ein Verlängerungskabel direkt am Stromerzeuger an.
Quellen (14)
- BBK: Stromausfall. Vorsorge und Selbsthilfe (Broschüre, Stand 2026)
- BBK: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, Stand 11/2025)
- BBK: Vorsorge und Handeln bei Stromausfall
- BfR: Gesundheitsrisiken durch Kohlenmonoxid
- Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), § 13 Elektrische Anlage
- Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), § 19 Betrieb von elektrischen Anlagen, Eigenanlagen
- Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV), § 7 und Anhang
- Umweltbundesamt: Heizungsumwälzpumpe
- Umweltbundesamt: Kühlschrank
- Umweltbundesamt: Sachgemäßer Umgang mit Lithium-Batterien und -Akkus
- Feuerwehr Hamburg: Merkblatt Boden-, Keller- und Abstellräume
- Bezirksamt Neukölln von Berlin, Katastrophenschutz: Was tun bei Stromausfall?
- Honda Deutschland: Presseinformation zu Inverter-Stromerzeugern (20. März 2014, Hersteller)
- Honda Deutschland: Stromerzeuger, Anwendungsbeispiele (Stand 2013, Hersteller)
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